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Das Biopolymer Lignin – einer der wichtigsten Speicher von Kohlenstoff in Pflanzen und Böden – wird nicht nur durch Pilze oder Bakterien abgebaut, sondern kann auch ohne Beteiligung von Lebewesen durch Eisen in Verbindung mit reaktiven Sauerstoffspezies chemisch angegriffen werden. Dabei wird das Lignin in Methanol sowie anschließend in Formaldehyd umgewandelt. Das zeigt eine Studie, die am Institut für Geowissenschaften der Universität Heidelberg durchgeführt wurde. Die Forscherinnen und Forscher konnten zudem belegen, dass diese Umwandlung in natürlichen Böden abläuft – allein durch Befeuchten und ohne Zugabe von Chemikalien.