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Eine Studie unter Federführung des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit liefert erste Hinweise darauf, dass große Sprachmodelle komplexe psychopathologische Befunde aus Transkripten psychiatrischer Interviews mit einer Genauigkeit erfassen können, die mit den Ergebnissen überwiegend junger Klinikerinnen und Kliniker vergleichbar ist. Untersucht wurden zehn Sprachmodelle und 108 klinisch tätige Fachkräfte aus drei psychiatrischen Kliniken. Die Ergebnisse zeigen das Potenzial für KI-gestützte Entscheidungshilfen, sie sprechen aber nicht für einen Ersatz ärztlicher Beurteilung. Vor einem möglichen klinischen Einsatz sind weitere Studien mit realen Patientinnen und Patienten erforderlich.