75
Ein internationales Team von Forschenden aus Dresden sowie aus Sydney und Canberra in Australien hat in einer Mangankruste aus der Tiefsee seltene radioaktive Isotope nachgewiesen und damit neue Einblicke in die Entstehung der schwersten Elemente im Universum gewonnen. Die Ergebnisse zeigen: Das letzte große astrophysikalische Ereignis in der Nähe unseres Sonnensystems, das solche Elemente erzeugt haben könnte, liegt mindestens 100 Millionen Jahre zurück. Die Studie unter Leitung des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) wurde in der Fachzeitschrift Nature Astronomy veröffentlicht (DOI:10.1038/s41550-026-02841-6).