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Bereits heute sterben weltweit jährlich etwa 1,3 Millionen Menschen an Infektionen, weil bewährte Therapien versagen. Diese Zahl könnte bis 2050 auf bis zu zehn Millionen ansteigen. Mit dem Zentrum für Infektionsprävention (ZIP) hat die Technische Universität München (TUM) einen interdisziplinären Forschungsneubau eröffnet. Ziel ist, resistente Erreger auch ohne Antibiotika kontrollieren zu können und ihre Verbreitung zu minimieren. Bund und Freistaat fördern das ZIP mit knapp 60 Millionen Euro.