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Menschen mit einer Psychose-Vorgeschichte weisen nicht selten zusätzlich eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) auf. Die Behandlung stellt Ärztinnen und Ärzte jedoch vor ein klinisches Dilemma: Psychostimulanzien gelten als wirksam bei ADHS, stehen aber im Verdacht, psychotische Episoden zu begünstigen. Eine neue internationale Studie unter Beteiligung des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit (ZI) liefert nun wichtige Hinweise: Ein erhöhtes Risiko für erneute Psychose-Episoden nach Beginn einer medikamentösen ADHS-Behandlung konnte nicht festgestellt werden.