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Karies bei Kindern – erste Anzeichen und richtige Behandlung

von redaktion

Warum sind Milchzähne besonders gefährdet?

Statistisch gesehen sind in Mitteleuropa mindestens 10 Prozent aller Kinder unter 3 Jahren von der Milchzahnkaries betroffen. Dabei ist Karies, also eine vor allem durch das Bakterium Streptococcus mutans ausgelöste Infektionskrankheit der Zähne, nicht nur schmerzhaft. Kariöse Zähne stellen eine ernstzunehmende Gefahr für den gesamten Organismus dar, denn die Karies schwächt das Immunsystem, beeinträchtigt die Verdauung und wirkt sich sogar negativ auf die Psyche des Kindes aus.

Erschwerend kommt hinzu, dass gerade die Milchzähne für den Bakterienbefall anfällig sind. Dafür gibt es drei Gründe:

  • Erstens ist der Zahnschmelz bei den Milchzähnen dünner als bei den bleibenden Zähnen.
  • Zweitens sind Milchzähne weniger mineralisiert als die Zähne eines Erwachsenen und daher insgesamt weicher. Zugleich ist die sogenannte Pulpa – das Herzstück des Zahns und oft als Zahnnerv bezeichnet – vergleichsweise groß.
  • Drittens achten die Kids nicht so sehr auf ihre Zahnhygiene und erkennen meist viel zu spät, dass etwas mit ihren Zähnen nicht stimmt. Erst wenn der Zahn überempfindlich auf Reize reagiert oder einfach dauerhaft wehtut, meldet sich das weinende Kleine mit seinem Problem bei den Eltern. Nicht selten bleibt in diesem Fall nur ein trauriger Ausweg, nämlich, den Milchzahn zu ziehen.

Gut zu wissen: Milchzähne spielen während der Wachstumsphase eine äusserst wichtige Rolle. Sie sorgen nicht nur für die optimale Nahrungsaufnahme, sondern sind Platzhalter für die bleibenden Zähne. Fehlt ein Milchzahn, riskiert das Kind, später auf komplexe kieferorthopädische Behandlungen angewiesen zu sein.

Wie Milchzahnkaries vorbeugen und erkennen?

Vorsorge ist besser als Nachsorge – dies gilt uneingeschränkt in Bezug auf Zahngesundheit bei Kindern. Auf die Kleinen selbst ist dabei zunächst kein Verlass, denn sie müssen den richtigen Umgang mit ihren Zähnen erstmal erlernen. Also sind Sie als Eltern – oder Erziehungsberechtigte – voll in der Verantwortung. Eine gute Nachricht: Karies bei Kindern lässt sich ohne allzu grossen Aufwand vorbeugen.

Kontrolle über den Zuckerkonsum zählt zu den wichtigsten prophylaktischen Massnahmen, denn Zucker ist die Hauptnahrungsquelle der Kariesbakterien. Zucker wandeln die Bakterien in Säure um, und diese greift den Zahnschmelz an. Daher lieber keine gesüssten Tees, Breie und so wenig Süssigkeiten wie nur möglich.

Ein weiterer Grundpfeiler der Kariesvorbeugung ist Zähneputzen zweimal täglich, und zwar bereits ab dem ersten durchbrochenen Milchzahn. Also nicht warten, bis alle Zähne da sind, zumal die ganz jungen Zähnchen noch nicht ausgehärtet und deswegen stark gefährdet sich. Eine Babyzahnbürste mit kleinem Kopf und eine fluoridhaltige Zahncreme sind hier Ihre smarten Helferlein.

Gut zu wissen: Erst im Alter von rund 8 Jahren ist die Feinmotorik der Kinder so weit ausgebildet, dass sie mit dem Zähneputzen selbstständig fertig werden!

Während Sie Ihrem Kind beim Zähneputzen helfen, haben Sie die perfekte Gelegenheit, einen Blick auf sein Gebiss zu werfen. Achten Sie insbesondere auf matte weisse Flecken auf den Zähnen, denn solche entkalkten Stellen sind Vorboten von Karies. Diese lassen sich nicht mit Hausmitteln behandeln, hier ist ein Zahnarztbesuch dringend notwendig.

Karies bei Kindern – wann zum Zahnarzt?

Am besten warten Sie nicht, bis das Gebiss Ihres Kindes die ersten Anzeichen von Karies aufweist. Zur Kariesprophylaxe gehören regelmässige Besuche beim Zahnarzt untrennbar dazu. Schon ab dem ersten Milchzahn, also ab einem Alter von rund 6 Monaten, stellen Sie Ihren Nachwuchs mindestens zweimal im Jahr einem Mediziner vor.

Entscheiden Sie sich dabei für eine Zahnarztpraxis wie www.famidental.ch in Biel, die sich unter anderem auf Kinderzahnheilkunde spezialisiert ist. Kinder brauchen verständlicherweise einen sensiblen Umgang und müssen einfühlsam an die Kontrolle oder eventuelle Behandlung herangeführt werden. Eine einladende warme Atmosphäre in der Praxis, eine wohnliche, gemütliche Einrichtung, freundliche Mitarbeiter und ein erfahrener Mediziner sorgen dafür, dass ein Besuch beim Zahnarzt von dem Kind als ein spannendes Miniabenteuer wahrgenommen wird.

Aber auch im Umgang mit Angstpatienten hat das Team von Famidental eine reiche Erfahrung gesammelt. Die kleinen Angsthäschen sind in dieser kinderfreundlichen Praxis sicher aufgehoben.

Last but not least: Bei der Behandlung von Milchzähnen setzt das Team stark auf deren Erhaltung. Die entkalkten Stellen werden mit dem Fluoridlack minimalinvasiv effektiv bekämpft. Ist hingegen durch die Karies bereits der Nerv in Mitleidenschaft gezogen, entfernt der Zahnarzt nach Möglichkeit nur einen Teil des Nervs und schützt den betroffenen Zahn mit einer Milchzahnkrone.

Karies bei Kindern vorbeugen und falls nötig schonend behandeln – gemeinsam mit dem Team von Famidental!

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