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In der Entwicklung wasserbasierter Materialien steht die Wissenschaft oft vor einer Herausforderung: Das Wasser stört die Bindungen zwischen den Molekülen. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Alex J. Plajer von der Universität Bayreuth hat nun jedoch ein Material entwickelt, das Wasser als aktiven und strukturellen Baustein enthält. Dieses Material ordnet sich in Wasser selbstständig zu Nanofasern und bildet Hydrogele, die in ihren Eigenschaften gesteuert werden können. Damit zeigt die Studie, dass Wasser kein reiner Störfaktor sein muss, sondern als gezieltes chemisches Designelement genutzt werden kann.