Die Konsumstimmung in der Schweiz bleibt zum Jahresbeginn 2026 verhalten. Laut aktuellen Umfragen planen rund ein Drittel der Bevölkerung, ihre Ausgaben im neuen Jahr zu senken. Besonders betroffen sind Gebrauchsartikel, Kleidung sowie Freizeit und Gastronomie, während der Lebensmittelsektor vergleichsweise stabil bleibt.
Der Sparkurs zeigt sich auch in weiteren Studien. Viele Haushalte greifen beim Einkaufen in der Schweiz verstärkt zu günstigeren Marken, planen ihre Einkäufe bewusster und reduzieren Impulskäufe. Non‑Food‑Bereiche wie Beauty und Elektronik geraten dadurch zusätzlich unter Druck.
Gleichzeitig bleibt das hohe Preisniveau spürbar: Trotz tiefer Inflation sind die Lebenshaltungskosten in den vergangenen fünf Jahren insgesamt um rund sieben Prozent gestiegen, was viele Haushalte weiter belastet.
Für Händler bedeutet dies ein herausforderndes Jahr, in dem preisbewusste Kundschaft und anhaltende wirtschaftliche Unsicherheiten das Einkaufsverhalten prägen.