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Die Rotorblätter von Windkraftanlagen verursachen jährlich zehntausende Tonnen Abfall – Tendenz steigend. Ein Forschungsteam der HAW Kiel untersucht, ob Naturmaterialien eine nachhaltigere Alternative zu den konventionellen glas- und kohlefaserverstärkten Kunststoffen sind. In Simulationen, Materialtests und Versuchen im Windkanal ermitteln die Forschenden geeignete Werkstoffe und Bauweisen. Anschließend stellt der Projektpartner, ein Kieler Unternehmen aus dem Yachtbau, Rotorblätter in Originalgröße her, die nach DIN-Norm auf ihre Belastbarkeit geprüft werden. Ziel ist ein Prototyp für Kleinwindanlagen.