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Die Sichelzellkrankheit (SCD), ursprünglich in Subsahara-Afrika, im östlichen Mittelmeerraum, dem Nahen Osten und Indien verbreitet, entwickelt sich durch die globale Migration auch in Deutschland zu einer gesundheitspolitischen Herausforderung. Zwar haben sich die Behandlungsmöglichkeiten zuletzt deutlich verbessert, jedoch fehlen wissenschaftliche Daten zur Versorgungslage und zu spezifischen Bedürfnissen der Betroffenen. Forschende der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und des Universitätsklinikums Düsseldorf (UKD) wollen dies nun untersuchen und bedarfsgerechte Präventions-Empfehlungen entwickeln. Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) fördert das Projekt mit 1,1 Millionen Euro.