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Eisenbahn-Geschichten im Kaiserbahnhof Halbe

von redaktion

Es war kein Zuckerschlecken. Die Arbeiter beim Bau der ersten Eisenbahn-Strecken schufteten über elf Stunden am Tag. Das war beim Entstehen der Bahn von Berlin nach Görlitz vor fast 160 Jahren genauso wie anderswo. Wem Werkzeug kaputt ging oder wer gegen Vorgesetzte aufmuckte, dem drohten Strafen. Wie die Arbeiter beim Streckenbau lebten und verpflegt wurden, und warum die Arbeitsplätze trotz allem beliebt waren – das erzählt Markus Wetterauer im Kaiserbahnhof in Halbe am Samstag, 13. Mai 2023, um 17.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die Lesung findet im Rahmen des Eisenbahn-Events „Kulturdampf“ statt.

Der Radio-Journalist Wetterauer nimmt die Zuhörer in historischem Ambiente mit auf eine Reise entlang der Gleise – wie er es auch bei seinem Hörbuch-Projekt „ZUGhören“ mit Reportagen aus der Eisenbahn-Welt tut. Dabei sind die „Schienengeschichten fürs Ohr“ keinesfalls nur etwas für eingefleischte Zug-Fans. Denn nicht die Technik steht im Mittelpunkt, es sind vielmehr die Menschen bei der Eisenbahn.

Wetterauer erzählt von der Arbeit der Eisenbahner an den Bahnhöfen an der ehemaligen innerdeutschen Grenze und vom harten Job auf Dampflokomotiven. Die ZU(G)hörer erfahren von der Odyssee eines Holocaust-Überlebenden, den Eisenbahnen in drei Vernichtungslager brachten und erleben Luxus-Züge auf der Fahrt quer durch Europa.

Hörbuch ZUGhören 8: Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern mit Schienengeschichten fürs Ohr, Stereo, ISBN 978 3000 32149 8, im Buchhandel und über www.ZUGhören.de.

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