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Die Lötschberg-Region im Frühling

von redaktion

Die Lötschberg-Region ist vor allem dank des Höhenwegs an der BLS-Lötschberg-Südrampe zwischen Brig und Hohtenn bekannt, aber nicht nur! So befindet sich ein grosser Teil der Destination im UNESCO-Welterbe Jungfrau-Aletsch und lädt zu Wanderungen in die imposanten Seitentäler mit tiefen Schluchten und spektakulären Suonen (Wasserleitungen), Berg- und Klettertouren sowie Besteigungen bekannter Berggipfel ein.

Während ringsherum und in den höheren Lagen noch der Wintersport dominiert, grüsst im Talgrund schon der Frühling und lädt zu Aktivitäten im Freien, Veranstaltungen und auch ersten Wanderungen ein. Mit der Schnitzeljagd «Finding Daniel» und dem Detektiv-Trail «Schatzsuche» gibt es vor allem für Familien zwei unterhaltsame und spannende Möglichkeiten, die faszinierende Lötschberg-Region zu entdecken.

Wanderklassiker «Lötschberg-Südrampe»

Er ist wohl einer der bekanntesten Wanderwege in der Schweiz – der «Höhenweg Lötschberg Südrampe». Er führt der über 100-jährigen Lötschberg-Bergstrecke von Hohtenn über Ausserberg und Eggerberg bis nach Brig entlang. Die Route fasziniert Wandernde immer wieder aufs Neue. Alpine und südliche Vegetation wechseln sich ab – und laufend bieten sich schöne Aussichten aufs Rhonetal. Auf der Wanderung trifft man immer wieder auf typische alte Walliserhäuser und Meisterwerke des Bahnbaus aus dem frühen 20. Jahrhundert.

Burg- und Felsenkirche Raron

Aber auch im Talgrund trifft man auf eine vielfältige und äusserst spannende Kultur. So zum Beispiel auf die Felsenkirche, welche sich direkt unter der Burgkirche aus dem frühen 16. Jahrhundert befindet und mit 500 Sitzplätzen das grösste Gotteshaus der Neuzeit ist, das sich vollumfänglich im Felseninnern befindet. Oder auf die Burgkirche, welche hoch über Raron thront und an deren Südseite sich die letzte Ruhestätte des Lyrikers Rainer Maria Rilke befindet. Dort erinnert auch eine Gedenktafel an den Besuch des damaligen deutschen Bundeskanzlers Helmut Kohl im Jahre 1989.

Stechfeste (Ringkuhkämpfe)

Die Eringerkühe verbringen den Winter – wie die anderen Kühe auch – in ihren Ställen im Talgrund. Im Frühjahr werden sie dann auf die Alp getrieben, wo sie den Sommer verbringen. Schon während des Alpaufzugs treffen sie auf Tiere von anderen Ställen, und sogleich beginnt die Streiterei um die Vorherrschaft in der Herde. Oben auf der Alp liefern sich die Kühe alsdann hitzige Kämpfe, aus denen schliesslich die «Königin» hervorgeht. Bei diesen Kämpfen geht es keinesfalls um Leben und Tod, denn die schwächeren Tiere geben rechtzeitig auf. Sobald die Kämpfe beendet sind und die Königin auserkoren ist, herrscht wieder Friede zwischen den Kühen. Weil diese Eringer also von Natur aus gegeneinander kämpfen, werden im Wallis Ringkuhkämpfe oder eben Stechfeste organisiert, um an regionalen Ausscheidungsturnieren und schliesslich am Nationalen Finale die «Königin» auszumachen. Die Stechfeste in der «Goler Arena» in Raron finden am 10.04.2023 und 16.04.2023 statt.

Und schon ein bisschen Spätsommer… Kulturweg-Wanderung

Jeweils am letzten Samstag im August – in diesem Jahr am 26. August – findet auf dem Kulturweg von Ausserberg-St. German-Raron die Kulturweg-Wanderung statt. Daran nehmen jährlich um die 550 Personen teil und erfahren unterwegs viel Interessantes, Wissenswertes und Spannendes zur Geschichte und zum Leben an der Südrampe, zu Bräuchen und Kultur. Die authentische Kultur erleben, verbunden mit kulinarischen Höhepunkten, das ist das Ziel dieser Wanderung. Der Vorverkauf läuft bereits!

Weitere Infos finden Sie hier.

Medienmitteilung

Für weitere Informationen (Medien):

Jürg Krattiger & Gere Gretz, Medienstelle Lötschberg-Region, c/o Gretz Communications AG,

Zähringerstrasse 16, 3012 Bern, Tel. 031 300 30 70

E-Mail: info@nospam-gretzcom.ch

Beitragsbild: © Matthias Pfammatter

 

Über die Lötschberg-Region: Die Lötschberg-Region ist vor allem dank des Höhenwegs an der BLS-Lötschberg-Südrampe zwischen Brig und Hohtenn bekannt, aber nicht nur! So befindet sich ein grosser Teil davon im UNESCO-Welterbe Jungfrau-Aletsch und lädt zu Wanderungen in die imposanten Seitentäler mit tiefen Schluchten und spektakulären Suonen (Wasserleitungen), Berg- und Klettertouren und Besteigungen bekannter Berggipfel ein. Und sie liegt am Pilgerweg Disentis – St. Maurice, wo man bei einem Wander-Zwischenhalt die Burg- und Felsenkirche mit dem Grab des Lyrikers Rainer Maria Rilke in Raron besucht. Ein Geheimtipp schlechthin ist der Kulturweg, welcher durch das Weinanbaugebiet zwischen Ausserberg und Raron führt und viel Altes und Neues über Brauchtum, Kultur und Walliser Spezialitäten aus Küche und Keller vermittelt.

L’articolo Die Lötschberg-Region im Frühling proviene da Gretz Communications AG.

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