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Ausstellung: Rüdiger Seidt – FORMEN DES KREISES – Stahlskulpturen | R.-Phleps-Stiftung für konkrete Kunst

von redaktion

  1. März bis 01. Mai 2023

Stiftung für Konkrete Kunst Roland Phleps

Pochgasse 73 | 79104 Freiburg-Zähringen | Tel.: 0171 45 4444 5

Vernissage: Sonntag, 12. März 2023 um 11.30 Uhr

Einführung:  Dr. Claudia Rönn-Kollmann, Vorstandsvorsitzende der Stiftung, stellt den Künstler und sein Werk vor. 

Musik: Anna Galow spielt Werke von Telemann, Kuhlau, Karg-Ehlert und Jolivet auf Traversflöte, Querflöte und Altquerflöte

Öffnungszeiten: jeden Sonntag, 11.30 bis 16.00 Uhr sowie nach Vereinbarung 

Eintritt frei

Bildlegenden: © Rüdiger Seidt

1) Zweiflächer endlos, 2017, Corten, 240x220x129 cm

2) Tetrahelix, 2022, Corten, 178x167x37 cm

3) Strudel, 2020, Corten, 69x250x48 cm

Pressetext

Der Stahlplastiker Rüdiger Seidt ist 1965 in Forbach geboren, einer Gemeinde im mittleren Murgtal im Nordschwarzwald, wo er noch heute lebt. Bodenständigkeit geht bei dem Künstler mit Weltoffenheit einher, wie sie sich nicht zuletzt in Arbeitsaufenthalten, etwa in den USA, dokumentiert – oder in einer „Reiseplastik“, die 1992 eine vierjährige Tournee um die Welt antrat. Seit Ende der Neunzigerjahre stellt Seidt in Galerien, Kunstvereinen und Museen aus: von Städten am Oberrhein wie Offenburg und Baden-Baden über Duisburg oder München bis Linz und Antwerpen. Der mehrfach preisgekrönte Bildhauer hat schon einmal, 2001, Werke in der Stiftung für Konkrete Kunst in der Pochgasse in Freiburg präsentiert. In der Ausstellung „Formen des Kreises“ mit Stahlplastiken kehrt er jetzt an diesen Ort zurück.

Mit dem von ihm bevorzugten Material Stahlblech ist Seidt von Grund auf vertraut. Seine Skulpturen konzipiert er nach zeichnerischen Entwürfen am Reißbrett des Computers im CAD-Verfahren. Wichtig ist ihm die unmittelbare Auseinandersetzung mit dem Material, im Biegen, Formen und Schweißen der Stahlbleche. „Der Kampf bei der Umsetzung soll im Werk als Spannung spürbar sein. Man fühlt gewissermaßen eine Energie, die ich in die Form hineinprojiziere“.

Rüdiger Seidt ist kein konkreter Künstler im strengen Sinn. Zwar entwickelt er seine Skulpturen aus einfachen (vermeintlich einfachen!) geometrischen Formen. Doch trägt er keine Scheu, im Hinblick auf seine Plastiken gegenständliche und figürliche Assoziationen zuzulassen. Sein Formenarsenal umfasst geometrische Gebilde wie Kreis und Konus, Spirale und Tetraeder, die sich ihm unter der gestaltenden Hand jedoch – dank Torsion oder Krümmung – in Werke mit Titeln wie „Kopf“ oder „Tulpe“ verändern. Zwei Stahlformen können bei Rüdiger Seidt einen „Pas de deux“ tanzen.

Grundlegend für Seidts Schaffen ist seit 1990 der Tetraeder. Aus dem pyramidalen Korpus mit vier gleichseitigen Dreiecken entwickelte er viele seiner Skulpturen. Deren bestechende Eleganz bringt er in Kunstausstellungen wie auch im öffentlichen Raum in Präsentationen zur Geltung, die mit ihrer Umgebung in einen Dialog treten: indem sie sie spiegeln und sie ihrerseits eingreifend verändern.

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