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Fakultät für Ingenieurwissenschaften wird offiziell eröffnet

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27.09.2022 17:22

Fakultät für Ingenieurwissenschaften wird offiziell eröffnet

Innovative Engineering-Ansätze in Forschung und Lehre stehen im Mittelpunkt der Fakultät für Ingenieurwissenschaften, die die Universität Heidelberg mit dem Ziel gegründet hat, ihre technisch-wissenschaftliche Expertise zu bündeln und ihr Forschungs- und Fächerspektrum in einem sich dynamisch entwickelnden Kompetenzfeld auszubauen. Nach ihrer Gründung zu Beginn des vergangenen Wintersemesters wird nun die offizielle Eröffnung der neuen Fakultät mit einer Akademischen Feier begangen: Dazu lädt der Rektor der Ruperto Carola am 30. September 2022 in die Aula der Alten Universität ein.

Pressemitteilung
Heidelberg, 27. September 2022

Fakultät für Ingenieurwissenschaften wird offiziell eröffnet
Akademische Feier in der Alten Universität: Die neue Fakultät stellt sich vor

Innovative Engineering-Ansätze in Forschung und Lehre stehen im Mittelpunkt der Fakultät für Ingenieurwissenschaften, die die Universität Heidelberg mit dem Ziel gegründet hat, ihre technisch-wissenschaftliche Expertise zu bündeln und ihr Forschungs- und Fächerspektrum in einem sich dynamisch entwickelnden Kompetenzfeld auszubauen. Nach ihrer Gründung zu Beginn des vergangenen Wintersemesters wird nun die offizielle Eröffnung der neuen Fakultät mit einer Akademischen Feier begangen: Dazu lädt der Rektor der Ruperto Carola am 30. September 2022 in die Aula der Alten Universität ein.

Die neue Fakultät bietet – komplementär zu den traditionellen Technikwissenschaften – ein eigenes Kompetenzprofil auf dem Gebiet der Engineering Sciences. Aus dem Zusammenwirken der Molekularen Lebenswissenschaften, der Biophysik und der Biochemie mit dem Wissenschaftliches Rechnen und dem Machine Learning in Verbindung mit neuartigen Hardwarekonzepten entstehen neue Ansätze eines Engineering, das die Translation aus den Naturwissenschaften in die Medizin und Medizintechnik ebenso wie den Transfer in industrielle Anwendungen befördert. Beispiele dafür sind biogene Verpackungstechnologien für mRNA-Impfstoffe, künstliche Zellen als Transportsysteme im Körper oder eine neue faserartige Batterietechnologie, die effizienter den Strom leitet und höhere Stromstärken erlaubt. Ebenso gehören dazu „tragbare“ Technologien wie Exoskelette, die Menschen beim Heben oder Gehen unterstützen und in der Industrie, in der Rehabilitation oder für eine generelle unterstützende Hilfeleistung eingesetzt werden können.

Aktuell umfasst die Fakultät für Ingenieurwissenschaften 26 Professuren mit rund 350 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Sie forschen am Institut für Technische Informatik (ZITI), am Interdisziplinären Zentrum für Wissenschaftlichen Rechnen (IWR), am Institute for Molecular Systems Engineering and Advanced Materials (IMSEAM), am Institut für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie (IPMB), am BioQuant-Zentrum und am Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg (ZMBH) – verstärkt durch Wissenschaftler weiterer fächerübergreifender Forschungszentren. In die Lehre eingebunden ist die neue Fakultät mit dem Bachelor- und Masterstudiengang Molekulare Biotechnologie, dem Staatsexamens-Studiengang Pharmazie, dem Master-PhD-Programm Matter to Life im Rahmen der gleichnamigen Max Planck School sowie dem Masterstudiengang Technische Informatik. Weitere Studiengänge in Verbindung mit Mathematik und Informatik sowie im Bereich des Bioengineering und der Medizintechnik sind in der Vorbereitung.

Zum Auftakt der Akademischen Feier anlässlich der Eröffnung der Fakultät für Ingenieurwissenschaften spricht der Rektor der Universität Heidelberg, Prof. Dr. Bernhard Eitel. Im Mittelpunkt der Festveranstaltung steht ein Wissenschaftsgespräch zum Thema „Ingenieurwissenschaften? Wofür und wohin? Die neue Fakultät stellt sich vor“. Mitwirkende sind Doktorandin Franziska Grün (IPMB), Juniorprofessorin Dr. Daniela Duarte Campos (ZMBH), Prof. Dr. Frauke Gräter (IWR) und Prof. Dr. Holger Fröning (ZITI). Die Moderation übernimmt Gründungsdekan Prof. Dr. Guido Kanschat, der dem Direktorium des Interdisziplinären Zentrums für Wissenschaftliches Rechnen angehört.

Kontakt:
Universität Heidelberg
Kommunikation und Marketing
Pressestelle, Telefon (06221) 54-2311
presse@nospam-rektorat.uni-heidelberg.de


Weitere Informationen:

http://www.ingwiss.uni-heidelberg.de – Fakultät für Ingenieurwissenschaften


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Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
Biologie, Chemie, Informationstechnik, Medizin, Werkstoffwissenschaften
überregional
Organisatorisches
Deutsch


 

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