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DGBfb verlängert Einreichungszeitraum für Mück-Weymann-Förderpreis im Bereich Biofeedback

von redaktion



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24.09.2022 15:46

DGBfb verlängert Einreichungszeitraum für Mück-Weymann-Förderpreis im Bereich Biofeedback

Die Deutsche Gesellschaft für Biofeedback (DGBfb e.V.) hat den Einreichungszeitraum für den Mück-Weymann-Förderpreis verlängert. Nachwuchswissenschaftler*innen im Bereich von Biofeedback und angewandter Psychophysiologie können sich nun noch bis zum 31.12. diesen Jahres auf die Forschungsförderung bewerben.

Mit 5.000,- Euro sollen geplante oder bereits begonnene Forschungsarbeiten bei einer Projektlaufzeit von bis zu einem Jahr gefördert werden. Schon abgeschlossene Forschungsarbeiten können nicht berücksichtigt werden.
Antragsberechtigt sind Nachwuchswissenschaftler*innen (bis maximal zwei Jahre nach Abschluss der Dissertation). Der Vorstand der DGBfb e.V. beruft eine Jury, welche die Einreichungen begutachtet und dem Vorstand Empfehlungen zur Vergabe des Förderpreises vorlegt.

Die Unterlagen werden vorzugsweise elektronisch eingereicht (PDF- Dokumente an generalsekretaer@nospam-dgbfb.de). Alternativ ist eine postalische Zusendung mit vier Kopien der Unterlagen an folgende Adresse möglich: Martin Boncek, Generalsekretär DGBfb e.V., Kaiserstr. 15, 58840 Plettenberg.
Zum Download verfügbar ist ein Musterantrag mit konkreten Hinweisen zur Antragstellung auf unserer Homepage (www.dgbfb.de). Der Förderantrag soll die wissenschaftliche Kreativität, den innovativen Charakter der Forschungsarbeit und die methodische Kompetenz der Nachwuchswissenschaftler*innen belegen.

Über den Mück-Weymann-Förderpreis
Prof. Dr. Dr. Michael Mück-Weymann (1961 – 2010) war als Arzt, Humanbiologe und Psychologischer Psychotherapeut langjähriger Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Biofeedback e.V.. Er förderte insbesondere Biofeedback als Verfahren der Verhaltensmedizin, vor allem das Herzratenvariabilitätstraining. 
Im Rahmen seiner Tätigkeit als Professor für medizinische Psychologie an der Universität Hall/Tirol in Österreich trug Michael Mück-Weymann wesentlich zu der wissenschaftlichen Fundierung von Biofeedback bei.

Der Mück-Weymann-Förderpreis wurde erstmals 2011 ausgeschrieben und dient ganz im Sinne von Prof. Mück-Weymann der Weiterentwicklung der Forschung im Bereich von Biofeedback und angewandter Psychophysiologie.

Über Bio- und Neurofeedback
Bio- und Neurofeedback sind innovative, auf empirischer Wissenschaft beruhende Therapiemethoden. Mittels Messung und visueller oder akustischer Rückmeldung werden Vorgänge innerhalb des Körpers (Biofeedback) bzw. des Gehirns (Neurofeedback) in Echtzeit sichtbar gemacht, so dass Patient*innen lernen können, ebendiese Vorgänge aktiv zu steuern. Die Wirksamkeit der Methoden ist mittlerweile in vielfältigen Einsatzgebieten belegt, etwa in der Behandlung von Schmerzsyndromen, Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, psychischen und psychosomatischen Beschwerden oder ADHS; die Methoden werden zudem erfolgreich in Bereichen wie Coaching oder Peak-Performance-Training angewendet.

Über die DGBfb
Die Deutsche Gesellschaft für Biofeedback (DGBfb e.V.) ist die einzige unabhängige Fachgesellschaft für die Methode des Bio- und Neurofeedbacks in Deutschland. Sie versteht sich als gemeinnütziger, wissenschaftlich orientierter und multiprofessioneller Mittler zwischen universitärer Forschung und therapeutischer Praxis in einem stark an Bedeutung gewinnenden Fachgebiet. Derzeit sind etwa 600 Mitglieder in der Gesellschaft organisiert, insbesondere aus den Bereichen Psychologie, Psychotherapie, Medizin und weiteren Gesundheitsberufen.


Wissenschaftliche Ansprechpartner:

Martin Boncek, Generalsekretär DGBfb e.V., Kaiserstr. 15, 58840 Plettenberg, generalsekretaer@nospam-dgbfb.de


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Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Studierende, Wissenschaftler
Medizin, Psychologie
überregional
Organisatorisches, Wissenschaftspolitik
Deutsch


 

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