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CLLB Rechtsanwälte reichen weitere Klagen ein

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(firmenpresse) – München, Berlin 01.07.2022. Die Kanzlei CLLB berichtete bereits über den Datenhack bei Facebook, bei dem allein in Deutschland von ca. 6 Millionen Facebook Nutzern hochsensible Daten gestohlen wurden. Der Datensatz enthält neben der Telefonnummer weitere sensible Daten, wie E-Mail-Adressen, Name, Geburtsdatum, Geschlecht, Beziehungsangaben und geografische Standorte und steht mittlerweile auch im regulären Internet potenziellen Betrügern zur Verfügung. Betroffene Personen werden von Kriminellen via Telefon und E-Mail kontaktiert und belästigt.
CLLB-Rechtsanwälte haben bereits eine Vielzahl von Klagen gegen den Mutterkonzern Meta eingereicht und auf die Verteidigungsstrategie des Internetkonzerns erwidert. Dieser bestreitet das Vorliegen einer Sicherheitslücke und behauptet, dass nur öffentlich zugängliche Daten abgegriffen worden seien.
Dies widerspricht den Aussagen der von der Kanzlei CLLB Rechtsanwälten vertretenen Mandanten, wonach die abgegriffenen Daten, insbesondere die Telefonnummer, privat gekennzeichnet waren. Zudem belegen der Kanzlei CLLB vorliegende Dokumente, dass eine IT-Sicherheitslücke in der Kontaktimport-Funktion bei Facebook bestand. Hierdurch war es Cyberkriminellen möglich, anhand einer Software die Telefonnummern dem jeweiligen User zuzuordnen.
Facebook hat somit, nach Überzeugung von CLLB-Rechtsanwälten, gegen die Pflicht verstoßen, die Daten ihrer Kunden gesetzeskonform dem aktuellen Stand der Technik entsprechend zu sichern. Des Weiteren hätte Facebook die betroffenen Personen unverzüglich über den Datenschutzverstoß informieren müssen. Aufgrund des Verstoßes gegen zwei wesentliche Pflichten aus der DSGVO, haben die Betroffenen daher einen Anspruch auf Ersatz des immateriellen Schadens, gem. Art. 82 DSGVO.
Ausgehend von der aktuellen Rechtsprechung, wonach sich die Höhe des Schadensersatzes auch nach dem Umsatz von Facebook und dessen Verschulden bemisst, wird die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte daher auch in Zukunft weitere Klagen einreichen.

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Unternehmensinformation / Kurzprofil:

CLLB Rechtsanwälte steht für herausragende Expertise auf dem Gebiet des Zivilprozessrechts. Die Ausarbeitung und erfolgreiche Umsetzung einer zielführenden Prozessstrategie ist nicht nur in Großverfahren mit mehreren hundert Geschädigten ein entscheidender Faktor. Auch komplexe Einzelverfahren gerade mit internationalem Bezug können nur durch den Einsatz spezifischer Erfahrung und detaillierter Sach- und Rechtskenntnis optimal geführt werden. Unsere Anwälte verfügen über langjährige Erfahrung vor Gerichten in der gesamten Bundesrepublik. Die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte wurde im Jahr 2004 in München gegründet und konnte sich durch zahlreiche Erfolge in aufsehenerregenden Verfahren bereits nach kurzer Zeit etablieren. Beinahe zwangsläufig war deshalb die Erweiterung der Repräsentanz mit Eröffnung eines weiteren Standortes in der Bundeshauptstadt Berlin im Jahr 2007. Neben den vier Gründungspartnern István Cocron, Steffen Liebl, Dr. Henning Leitz und Franz Braun, deren Anfangsbuchstaben für die Marke «CLLB» stehen, sind mit Alexander Kainz 2008 und Thomas Sittner 2017 zwei weitere Partner für den Mandantenerfolg verantwortlich. Mittlerweile vertreten dreizehn Rechtsanwälte von CLLB die rechtlichen Interessen ihrer Mandanten. Sie sind dabei vorwiegend auf Klägerseite tätig und machen für sie Schadensersatzforderungen geltend. Das heißt kurz zusammengefaßt: Wir können Klagen.

PresseKontakt / Agentur:

István Cocron, CLLB Rechtsanwälte Cocron, Liebl, Leitz, Braun, Kainz, Sittner Partnerschaftsgesellschaft m.b.B., Panoramastraße 1, 10178 Berlin, Tel: 030 – 288 789 60, Fax: 030 – 288 789 620; Mail: cocron(at)cllb.de Web: www.cllb.de

Bereitgestellt von Benutzer: cllb
Datum: 01.07.2022 – 13:37 Uhr
Sprache: Deutsch
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Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Istvan Cocron
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Telefon: 03028873960

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