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Bosch – Von Automotive zu Mobility Transformation ist mehr als nur eine Aufgabe oder ein Projekt

von redaktion

37. AKJ-Jahreskongress am 4./5. Mai 2022 in Saarbrücken

(PresseBox) – Die Herausforderungen für eine nachhaltige Transformation in der Automobil- und Zulieferindustrie und dies gepaart mit den Negativeinflüssen der weltweiten Pandemie, zusätzlicher Rohstoff-Knappheit und der Chip-Krise fordern ein Umdenken in der Herangehensweise für inhaltliche, strukturelle und prozessuale Neuaufstellungen. 

Die Automobilhersteller sind bisher weitgehend gut mit Innovation und Effizienz durch die letzten beiden Jahre gekommen – letztendlich auch dank staatlicher Unterstützungsmaßnahmen und eines konsequenten Herangehens an den produktbezogenen Transformationsprozesse hin zur Elektromobilität.

So gelingt es den Premiumherstellern immer besser, nicht nur die Hardware eines neuen Fahrzeuges zu gut zu platzieren, sondern auch die Möglichkeit zu nutzen, über softwaregestützte Funktionalitäten zum Fahrzeug Werte für eine neue Mobilität dem Endabnehmer variabel bereitzustellen.

Die Automobilzulieferer in ihrer direkten Abhängigkeit von den OEM sind hier ganz anders gefordert. Je nach Produktsegment und bei immer intensiverer Volatilität (Höhe und Zeit) in der Nachfrage sind neue System- und Managementqualitäten gefordert.

Wie das genau gehen kann, zeigt Dr. Peter von Wartenberg im zweiten Key-Note-Vortrag am 4. Mai 2022 auf dem diesjährigen Automobilkongresses des AKJ-Automotive:

Bosch – Dr. Peter von Wartenberg, Bereichsvorstand Automotive AftermarketVon Automotive zu MobilityVon Aufgabe zu Leidenschaft – Wie High Passion Teams unsere Arbeitswelt verändern

Die strategischen und operativen Herausforderungen für alle im Netzwerk:

Automotive zu Mobility – die automobilen Produkte werden neu gedacht und erfordern neue Produkt-, Produktions- und Lieferkonzepte. Von der neuen Vielfalt bestehender Antriebs-Technologien über digitalisierte nachfragegetriebene Eigenschaftsanpassungen, über autonomes Fahren bis hin zur digitalen Beherrschung der erforderlichen Herstell- und Lieferprozesse im gesamten internen und weltweiten Netzwerk.

Leidenschaft als Treiber – Treiber für eine neue Intensität bei der Umsetzung von nachhaltiger Innovation und höheren Anforderungen an die Umsetzung bis auf den Shopfloor. Damit verändert sich das bisherige Aufgabenerfüllungskonzept in den verschiedenen Managementebenen. Das klassische Lean-Konzept für Prozesse und Strukturen wird verdrängt bzw. erweitert. 

High Performance – Es gibt Führungs- und Umsetzungskonzepte, die im Vergleich zur bisherigen klassischen Vorgehensweise des Forderns das Thema Performance sowohl im Management als auch in den zugeordneten Teams ohne Belastung sicherstellen. 

Jetzt kommt es darauf an, die Verwerfungen, die die aktuellen und zu erwartenden Veränderungen im Kerngeschäft (neue Fahrzeugprodukte und Komponenten, Wegfall bisheriger Produktkompetenz und Produktionsressourcen, Volatilität in der Nachfrage und in den Lieferprozessen) mit sich bringen, intensiv aufzuarbeiten. Das heißt dann:

Chancen für neue Endprodukte, Zulieferprodukte, Komponenten und Dienstleistungen aufzeigen und dies nicht nur für die Phase bis zum Kauf eines Fahrzeuges, sondern auch für die gesamte Phase nach dem Markthochlauf.

Aufgaben, die in der bisherigen Organisation strukturell und prozessual mit den bisherigen Kompetenzen beherrscht wurden, überführen in eine weitgehende und gesteuerte Selbstorganisation auf allen Ebenen – von der Aufgaben- und Pflichterfüllung zu mehr Leidenschaft in dynamisch beherrschten Prozessen.

Aufbau von High-Passion-Teams, die bereit und in der Lage sind, für mehr Umsetzung und Innovation zu sorgen. Hin zu High-Performance-Teams, die in der Lage sind, proaktiv die Herausforderungen nach mehr Innovation und Agilität bereitzustellen.

Hierbei geht es darum, Technologie, Produkt, Mitarbeiter, Prozess und Ergebnis über offene Strukturen und Motivation so zu verbinden, dass hieraus nachweisbar auch neue Mehrwerte für den Markt und damit für die so geführten Unternehmen gebildet werden.

Insgesamt werden wir uns beim Automobilkongress des AKJ Automotive am 4./5. Mai in Saarbrücken sowie beim parallel stattfindenden Montagekongress mit den Strategien, Konzepten und Lösungen beschäftigen, wie aktuell die OEM, Zulieferer und Dienstleister die Transformation vorantreiben.

Zusammen mit den anderen Vorträgen wird intensiv diskutiert:

Wie gelingt die Transformation in den OEM-Werken und Netzwerken?Wie kann Führung neue Werte Begeisterung für nachhaltige Performance erzeugen?Wie gelingt es neue Werte für die Mobilität von Morgen zu generieren?Wie sieht eine Logistik aus, die „lean“, „green“, „digital“ und Electric fokussiert?Deep Dive in den Wandel für die Produktion von ElektrofahrzeugenWie wird der Erfolg gesteigert mit datengestützten Entscheidungen?Transformation bei den bisherigen Global Playern der VerbrennungstechnologienWas bringt eine Matrixproduktion an Flexibilität und Effizienz?Wie wird das neue Marktgeschehen in der Produktion und Logistik umgesetzt?Mit welcher Nachhaltigkeitsagenda können sich Dienstleister neu aufstellen?

Am Abend des 4. Mai wieder die Preisverleihung des AKJ-Award 2022 statt. Dies erfolgt beim Netzwerkabend, den wir gemeinsam mit den Teilnehmern des Montagekongresses durchführen. Mehr zum Programm auch unter www.automobilkongress.de.

Auf der Website können Sie auch weitere Themen einsehen, die von den Unternehmen

abat+, BMW, Bosch, Bosch Rexroth, Daimler, Daimler Protics, DHL Supply Chain, Ford-Werke, GfPM, Hager, HFT Stuttgart, Hörmann Automotive, htw saar, IPA Fraunhofer Institut, IPL, NGK, PriceWaterhouseCoopers, Schaeffler Technologies, Staatskanzlei des Saarlandes, Volkswagen Sachsen, ZF Friedrichshafen (SB), mit einer pandemiebedingt begrenzten Auswahl von Ausstellern eingebracht und diskutiert werden.

Vertieft wird der Erfahrungsaustausch mit den Teilnehmern, Referenten, Moderatoren und Ausstellern auch nach den jeweiligen Vorträgen in den digitalen „Innovation-Pitches“ sowie in den zusätzlich zu vereinbarenden Digital-Räumen.

Am 5. Mai 2022 nachmittags finden 4 „Benchmarking-Live-Besuche“ statt: bei Bosch in Homburg, bei Schaeffler-Technologies in Homburg, bei Hager in Blieskastel und bei ZF Friedrichshafen in Saarbrücken.

Weiterhin bieten wir am 5. Mai 2022 nachmittags noch 4 Workshops an:

„A – Batterieproduktion und Logistik“,„B – Grüne Transformation meistern“,„C – Automatisierungspotenziale“ und  „D – Update Versorgungsmodelle Automotive“

Einige der Beiträge werden gemeinsam mit dem diesjährigen Montagekongress des ZeMA eingebracht.

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Datum: 09.03.2022 – 06:30 Uhr
Sprache: Deutsch
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