Home Konsum Schüleraustausch USA: Die Staatenwahl für das Auslandsjahr – 8 Punkte, die man kennen muss

Schüleraustausch USA: Die Staatenwahl für das Auslandsjahr – 8 Punkte, die man kennen muss

von redaktion

1 Das High School-Jahr in den USA: USA Classic Programm mit „Überraschung“ zur Staatenwahl
Die Vereinigten Staaten von Amerika sind das Traumziel Nummer 1 für junge Leute, die während der Schuljahr für einen längeren Zeitraum ins Ausland gehen wollen. Klassisch ist der Schüleraustausch als „Auslandsjahr mit Überraschung“ angelegt. Die Austauschschüler verbringen ihr Auslandsjahr innerhalb der USA an einem Ort, der von der Austauschorganisation festgelegt wird. Dies ist die Grundlage für das USA Classic Programm.
2 Die Staatenwahl für den Schüleraustausch in den USA
Angesichts der Größe der USA haben viele junge Leute den Wunsch, zumindest grob festzulegen, wohin sie innerhalb der USA gehen. Auf diese Wünsche gehen die Austauschorganisationen in verschiedenen Abstufungen ein, indem sie anbieten, die Region, den Bundesstaat oder auch die konkrete Stadt auszuwählen.
Die Wahlmöglichkeiten innerhalb der USA werden gegen eine Zusatzgebühr angeboten. Regionen fassen jeweils mehrere Staaten zusammen. Regionen sind beispielsweise USA Central, USA West, USA North, Rocky Mountains und USA Southeast. Die Auswahl eines bestimmten US-Bundesstaates ist mit einer höheren Gebühr verbunden als die Eingrenzung auf eine grobe Region.
Normalerweise handelt es sich um Aufenthalte an staatlichen High Schools, die im Rahmen des USA Classic Programms angeboten werden. Mit der Staatenwahl wird eine regionale Eingrenzung vorgenommen. Gelegentlich bieten Austauschorganisationen ähnliche Wahlmöglichkeiten auch für Aufenthalte an privaten High Schools an. Für die Schüler stellt sich in der Vorbereitung auf den Schüleraustausch die Frage: was muss man zur Staatenwahl wissen?
3 Schüleraustausch USA: Welche Staaten kann man wählen?
Die Angebote zur Staatenwahl für den Schüleraustausch USA sind je Austauschorganisation verschieden. Manche Anbieter verlangen für jede Festlegung eines Bundesstaates eine Gebühr. Vor allem für die besonders „attraktiven“ bzw. begehrten Bundesstaaten fallen Zusatzgebühren an, die dann oft höher sind als die „einfache“ Staatenwahl. Generell hängen die Wahlmöglichkeiten davon ab, wo die Partnerschulen der deutschen Austauschorganisationen bzw. ihrer Partnerorganisationen in den USA liegen.
Welche Staaten bei den einzelnen Anbietern zur Auswahl stehen, hängt auch von aktuellen Schwerpunkten der Nachfrage ab. Vor allem wird die Staatenwahl für folgende Staaten angeboten: Florida, Kalifornien und Hawaii.
4 Die wesentlichen Unterschiede zwischen den US-Bundesstaaten
Neben der rein geografischen Abgrenzung Gliederung bedeuten die Staaten auch eine Unterscheidung nach Klimazonen, nach Sportmöglichkeiten (Wassersport, Wintersport etc.) und nach der Zusammensetzung der US-Bevölkerung, ob anglo-amerikanisch, mit asiatischen Einflüssen im Westen oder einem hispanischen Einschlag.
Ob die High Schools in den Metropolregionen liegen oder auf dem „flachen Land“, ist mit der Auswahl des Staates nicht festgelegt: Die Bundesstaaten in den USA sind viel größer als die meisten Bundesländer in Deutschland. Auch US-Bundesstaaten wie Kalifornien umfassen ländliche Gebiete, weit entfernt von den bekannten Großstädten wie Los Angeles oder San Francisco.
5 Bedingungen der Staatenwahl für den Schüleraustausch in den USA
Im Normalfall, dass die Staatenwahl für das USA Classic Programm an öffentlichen High Schools angeboten wird, hängt die Umsetzbarkeit der Wünsche von der Anzahl und örtlichen Lage der verfügbaren Plätze an den High Schools ab.
Mit der Wahl eines US-Bundesstaates grenzen die Schüler und ihre Familien nicht nur das Reiseziel ein. Sie reduzieren damit auch die Anzahl verfügbarer Plätze, die für sie in Betracht kommen. Je nach Marktlage kann das dazu führen, dass kein passender Platz in der Region gefunden wird.
Die Austauschorganisationen verlangen die feste Buchung des Austauschprogramms und klären dann die Regionenwahl. Hier ist also erst zum Schluss klar, ob die Wünsche der Schüler umgesetzt werden können.
Wichtig zu klären ist, was die Bedingungen der jeweiligen Firma für den Fall vorsehen, dass der „Wunschstaat“ nicht (mehr) verfügbar ist. Oft wir dann im „Kleingedruckten“ festgelegt, dass die Austauschfirma einen anderen Staat aussuchen kann.
6 Die Kosten der Staatenwahl für den Schüleraustausch in den USA
Für die Staatenwahl verlangen die Austauschorganisationen im Rahmen des USA Classic Programms an staatlichen High Schools einen Aufpreis, der aktuell in der Größenordnung bis 1.000 Euro liegt. Teilweise machen die Anbieter auch Unterschiede zwischen den Staaten. Die TOP-Staaten Kalifornien, Florida und Hawaii werden mit Aufschlägen bis 2.000 Euro angeboten.
7 Alternativen zur Staatenwahl für den Schüleraustausch in den USA
Schüler, denen die nur die grobe Region wichtig ist, können anstelle eines einzelnen Staates nur die Region festlegen (Regionenwahl). Wer eine Platzierung on einer Stadt anstrebt, kann innerhalb des Staates eine Mindestgröße für die Stadt oder auch direkt eine konkrete Stadt auswählen.
Zu deutlich höheren Kosten können die Schüler auch auf das USA Select Programm setzen, bei dem sie an private High Schools vermittelt werden, mit oder ohne Wahl der Region oder Schule. Man findet dort teilweise ähnliche Aufschläge, wobei schon der Basispreis deutlich höher liegt.
8 Der Schüleraustausch in den USA ohne Auswahl des US Bundesstaates
Ein großer Anteil der Schüler verzichtet aus Kostengründen auf die Wahl eines US Bundesstaates und wartet, wie die regionale Verteilung der Schüler ausgeht. Damit haben sie auch ohne Mehrpreis oft eine Chance auf ein High School Jahr in einem Traumstaat.
Die Erfahrungsberichte ehemaliger Austauschschüler zeigen, dass der Erfolg des Austauschjahres weniger von landschaftlichen Reizen einer Region abhängt, sondern vor allem von der konkreten High School und der Gastfamilie.
Schüleraustausch USA: Informationen und Praxis-Tipps.
Einen Überblick zum Schüleraustausch gibt es auf dem AUF IN DIE WELT-Portal (www.aufindiewelt.de/usa). Persönliche Informationen und Tipps zum Schüleraustausch in den USA bekommen junge Leute und ihre Familien auf den bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung. Außerdem bietet die Stiftung wöchentlich einen Überblick zu Schüleraustausch Messen und Stipendien als kostenfreies Webinar (www.aufindiewelt.de/webinar) und die Anleitung für das Auslandsjahr im Schüleraustausch Online Kurs (www.aufindiewelt.de/kurs)
Schüleraustausch USA und die beste Austauschorganisation.
Wer ins Internet sieht, stellt fest: Es gibt sehr viele Austauschorganisationen. Wichtig ist, nur solche Anbieter anzusehen, die sowohl leistungsfähig als auch seriös sind. Am einfachsten und sichersten ist es, wenn man eine vor-geprüfte Anbieter-Auswahl nutzt. Dafür gibt es die Anbieter-Suchmaschine auf dem AUF IN DIE WELT-Portal, das unabhängig informiert: www.aufindiewelt.de/organisationen. Auf dem Portal gibt es auch die Schüleraustausch-Datenbank mit vielen Tipps für die Bewerbung Vor der Entscheidung sollte man zusätzlich mit mehreren guten Anbietern persönlich sprechen. Dafür gibt es die bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen vor Ort und online, die deutschen Schüleraustausch-Messen der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung, die nur seriöse Anbieter zulässt. Orte und Termine: www.aufindiewelt.de/messen. Der Eintritt ist kostenfrei.

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