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Schüleraustausch: Notebook, Tablet, Smartphone für das Auslandsjahr im AYusland oder zuhause kaufen?

von redaktion

Jedes Jahr zieht es viele junge Leute ins Ausland, während der Schulzeit in den Schüleraustausch an eine High School. Auch, wenn die meisten Schüler*innen englischsprachige Länder wählen: Die Auswahl ist groß, insgesamt rund 50 Länder weltweit. Damit stellt sich die Frage: Welche IT-Ausstattung benötige ich im Ausland und wo kaufe ich das am besten – vor Ort oder in Deutschland?
Was ist für den Kauf von IT und Smartphone wichtig? Generell kommt es auf folgende Aspekte an:
* Die technischen Standards, die im Ausland gelten. Diese Standards erfüllt man oft nur mit Geräten der neuesten Generation, so dass eine Anschaffung eines neuen Gerätes erforderlich wird. Das gilt besonders für Smartphones und Rechner.
* Besonderheiten der Technik im Ausland können Ergänzungen der Technik speziell für dieses Land erfordern.
* Die Kompatibilität mit der IT-Ausstattung in Deutschland für die Zeit nach dem Schüleraustausch muss gesichert sein.
* Zollregelungen führen dazu, dass man in Gefahr gerät bei Ausreise und Einreise Zoll zu bezahlen, weil Freigrenzen überschritten werden. Das spricht dafür, so viele Geräte wie möglich in Deutschland zu kaufen, auch wenn der Kaufpreis in andern Ländern eventuell niedriger ist.
Im Ergebnis führt das dazu, dass man soviel wie möglich von zuhause aus regeln und in Deutschland kaufen sollte. Nur die hier nicht verfügbare Technik sollte im Ausland gekauft werden.
Das Smartphone für das Auslandsjahr. Das Smartphone wird im Ausland noch wichtiger als zuhause: Für die Kommunikation per Telefon, Mail, Chat, Twitter, etc. mit der Gastfamilie, Freunden, in der High School im Ausland. Aber auch, um im Netz zu surfen, den Kontakt nach Deutschland zu halten. Dazu kommt, dass aktuelle Geräte auch als Kamera bestens geeignet sind.
Zum Bedarf im Ausland ist wichtig zu klären, wie dort die Standards sind. In den englischsprachigen Zielländern ist die Technikausstattung oft weiter als in Deutschland. Daher sollte man klären, welche Ausstattung in dem betreffenden Land gebraucht wird. Meistens läuft das darauf hinaus, ein neues Gerät zu kaufen. Wegen der unterschiedlichen Mobilfunknetze und –anbieter kann es sinnvoll sein, eine zweite SIM-Karte vor Ort zu kaufen und sicherzustellen, dass das Gerät auch für das Ausland freigeschaltet ist. Wichtig ist, hohe Roaming-Koten des deutschen Anbieters zu vermeiden. Im Hinblick auf die Unterschiede der Stromnetze muss man prüfen, ob zusätzliche Stecker oder Adapter benötigt werden. Dazu klärt man am besten die Konditionen und Voraussetzungen mit dem eigenen Anbieter zuhause. Auch die Austauschorganisation und die Gastfamilie können schon im Vorwege oft gute Tipps geben.
Laptop, Notebook oder Tablet für das Auslandsjahr? Im Ausland ist die Ausstattung in den Schulen sehr unterschiedlich. In den englischsprachigen TOP-Ländern ist eine hohe Digitalisierung des Alltags und insbesondere des Unterrichts inzwischen weit verbreitet. Damit benötigen die Schüler die Technik sowohl im Unterricht als auch zuhause für Hausaufgaben etc. als auch für das Leben allgemein. Teilweise wird die Technikausstattung von der Schule vorgegeben, mitunter auch zur Verfügung gestellt. Daher macht es Sinn, diese Frage vorab zu klären.
Für das konzentrierte Arbeiten ist ein Laptop oder Notebook besser. Wer das Gerät für den Unterricht von der Schule gestellt bekommt, kann eventuell für die rein private Nutzung auch mit einem Tablet zurecht kommen. In jedem falls ist wichtig zu prüfen, wie die Stromspannung vor Ort ist, damit alle Geräte mit Strom versorgt werden können.
IT-Sicherheit im Auslandsjahr. IT-Sicherheit und Schutz vor Computerviren etc. ist im Ausland mindestens genauso wichtig wie zuhause. Da sind aktuelle Virenscanner und Vorsicht beim Surfen am besten.
Kommunikation nach Deutschland. Die kostengünstige Kommunikation via Smartphone oder Tablet über Online-.Dienste ist inzwischen Standard, ob per Skype, Zoom, Google meet oder Dienste wie Whattsapp, Signal etc. oder aus SMS.
Datensicherung und Datenübertragung im Ausland. Wichtige Daten sollte man auch im Ausland sichern. Das betrifft Kopien von Dokumenten, aber auch Schulmaterialein und die Fotos mit den Erlebnissen im Ausland. Für die meisten Daten kann man die Cloud-Sicherung nutzen, z.B. bei Dropbox. Für wichtige, personenbezogene Dokumente empfiehlt sich eine Cloud in Deutschland oder in der EU. Für die sichere Datenübertragung umfangreicher Daten, etwa Fotos, sind Systeme am besten, die einen anonymen Transfer ohne Zwischenspeicherungen zuverlässig ermöglichen, beispielsweise wetransfer.
Die Nutzung der IT in der Gastfamilie. Für die Nutzung der IT-Anbindung der Gastfamilie ist wichtig zu wissen, welche IT-Anbindung dort vorhanden ist, insbesondere, ob sie eine Flatrate hat. Sollte das nicht der Fall sein, ist zu überlegen, ob der eigene Mobilfunk-Provider gesondertes Datenvolumen anbietet. Außerdem ist ein Punkt wichtig, der technikunabhängig ist: Die Absprache mit der Gastfamilie, wann man dort im Internet sein darf. Vorrang für das entspannte Leben in der Gastfamilie sollten die gemeinsamen Mahlzeiten und Unternehmungen haben.
Weitere Informationen, Erfahrungsberichte und Praxis-Tipps zur Vorbereitung des Auslandsjahres gibt es online auf dem AUF IN DIE WELT-Portal (www.aufindiewelt.de) mit der Anbietersuchmaschine (www.aufindiewelt.de/organisationen) und der Schüleraustausch Stipendien Datenbank (www.aufindiewelt.de/stipendien). Persönlich gibt es diese Informationenauf den bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung, die online und vor Ort stattfinden. Der Eintritt ist kostenfrei. Orte und Termine: wwww.aufindiewelt.de/messen.

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