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Urlaub mit Hund in der Schweiz

von redaktion

Gerade in den Sommermonaten, aber auch im Winter, ist die Schweiz ein beliebtest Reiseziel für Touristen aus ganz Europa. Viele reisen mit dem Auto oder dem Wohnmobil an, um möglichst viel von der atemberaubenden Landschaft zu erleben – Aktivurlaub steht auf der Beliebtheitsskala ganz weit oben. Was macht man aber, wenn man seinen geliebten Vierbeiner mit in den Schweizurlaub nehmen möchte? Wir klären, ob und was es dabei zu beachten gibt, was für Gesetze eine Rolle spielen und wie Sie die Fahrt mit dem Hund entspannt angehen.
Urlaub mit Hund in der Schweiz
Unsplash | @morganeper

Autoreise mit Hund – Was ist zu beachten?
Der Halter kann seinen Hund meistens gut einschätzen und auf Fahrten bis zu 5 Stunden reicht vielleicht nur eine kurze Pinkelpause. Alles andere ist als lange Fahrt einzustufen und bedarf entsprechender Planung, um es allen Reisenden so angenehm wie möglich zu machen:

• Sicherung ist das A und O: Ihr Hund sollte auf dem Rücksitz oder im Kofferraum entsprechend mit einem Sicherheitsgurt, einem Trenngitter oder einer Box gesichert sein.
• Achten Sie auf genügend Pausen – auch wenn nur Sie zur Toilette müssen, lassen Sie Ihren Hund nie allein im heißen Auto.
• Neben der eigenen Verpflegung ist die Bereitstellung von Futter und Wasser unterwegs ein Muss.
• Ist die Autofahrt länger als 10 Stunden, sollten Sie für Ihre Sicherheit und für Ihren Hund eine Übernachtung einplanen.
• Verständnis und Geduld sollten dabei mit im Gepäck sein. Ein Hund kann beispielsweise auch unter der Reisekrankheit mit Übelkeit und Erbrechen leiden.

Wenn Sie einen Hund haben, der vielleicht nicht so gerne Auto fährt oder dabei unruhig ist, kann zum Beispiel auch Hanfkrautextrakt zur Beruhigung verabreichen. Das ist ungefährlich, löst aber den Stress.

Urlaub mit Hund – Was ist in der Schweiz zu beachten?
Die Schweiz ist zwar kein EU-Land, hat aber dennoch keine besonders strengen oder abweichenden Auflagen, was einen touristischen Besuch mit Hund angeht. Dennoch gelten einige Grundregeln, die auch aus anderen Staaten bekannt sind. Hunde, denen ein Beißvorfall nachgewiesen wurde, dürfen nur mit Maulkorb und Leine geführt werden. Darüber hinaus gilt in der Schweiz ein Coupier-Verbot. Wer Hunde mit coupierter Rute oder Ohren einführt, kann beim Zoll abgewiesen werden. Wenn Sie diese Hinweise und Tipps berücksichtigen, steht Ihrem Urlaub mit vierbeiniger Begleitung nichts mehr im Wege.

Photo by Morgane Perraud on Unsplash

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