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Den Wandel gestalten

von redaktion



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28.05.2021 17:11

Den Wandel gestalten

Vizekanzler Olaf Scholz besucht Forschende auf dem Potsdamer Telegrafenberg

Olaf Scholz hat sich am heutigen Freitag auf dem Telegrafenberg in Potsdam über Wege zur Klimaneutralität informiert. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der hier ansässigen Forschungseinrichtungen diskutierten mit dem Vizekanzler und Kanzlerkandidaten der SPD über Themen wie Energiewende, Rohstoffe und Nachhaltigkeit, Klimawandel und dessen Folgen sowie die notwendige Anpassung an den Wandel. Einen besonders großen Raum nahm das Thema „Transformation – Neue Wege gehen“ ein. „Wir müssen jetzt die Weichen stellen für die Wirtschaft, wie sie in zehn oder zwanzig Jahren aussehen soll“, sagte Olaf Scholz. Er räumte ein, dass die Politik und die Verwaltung sich mit langen Planungshorizonten und vor allem mit Zuständigkeiten schwer tun.

Niels Hovius, kommissarischer Wissenschaftlicher Vorstand des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ, hatte eine wichtige Botschaft für die Politik: „Die Wissenschaft braucht die Freiheit, Lösungen zu erforschen.“ Das Beispiel der Kohlendioxidspeicherung im Untergrund (CCS) zeige, dass dies nicht immer gegeben sei. Die Politik habe sich von der Förderung der Forschung dazu zurückgezogen. Dabei habe das GFZ mit seinem Projekt im Brandenburgischen Ketzin gezeigt, dass eine sichere und langfristige Speicherung von CO2 im geologischen Untergrund möglich ist. CCS ist ein Weg, so genannte negative Emissionen zu erreichen, also Treibhausgase dauerhaft aus der Atmosphäre zu entfernen.

Die Forschenden diskutierten mit Olaf Scholz über eine Reihe weiterer Optionen des Klimaschutzes und der Anpassung. An drei anderen thematisch orientierten Tischen ging es um den aktuellen Kenntnisstand der Erdsystemforschung („Wie ist die Lage?“), die Anpassung an neue Normalitäten („Mit dem Wandel leben“) und die Transformation („Neue Wege gehen“). An der Veranstaltung nahmen Forscherinnen und Forscher sowie deren Institutsleitungen aus folgenden Einrichtungen teil: Leibniz-Institut für Astrophysik (AIP), Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI), Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ, Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) und Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK).


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, jedermann
Geowissenschaften, Gesellschaft, Meer / Klima, Umwelt / Ökologie, Wirtschaft
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Kooperationen
Deutsch


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