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Was macht eigentlich eine Unternehmensberatung?

von redaktion

Der neutrale Blick von außen
Eine Unternehmensberatung wird in den meisten Fällen von der Geschäftsführung oder vom Management beauftragt, um bestimmte Vorgänge und Prozesse innerhalb des Unternehmens zu analysieren und in weiterer Folge zu verbessern.
Da der Berater nicht aus dem eigenen Unternehmen kommt, ist er auch nicht so betriebsblind wie langjährige Mitarbeiter des Unternehmens und kann Schwächen in Prozessen so schnell erkennen. Durch seine Erfahrung in anderen Unternehmen kann er mit seiner Expertise dabei behilflich sein, Unternehmensteile oder ganze Unternehmen wieder in Schwung zu bringen.

Wann braucht ein Unternehmen Beratung?
In den meisten Fällen wird eine Unternehmensberatung dann engagiert, wenn der Karren schon ein wenig verfahren ist. Grundsätzlich handelt es sich dabei um eine gute Idee der Unternehmensführung. Immerhin beweist sie damit die Größe, eigene Fehler einzugestehen und ist sich nicht zu schade, Hilfe von außen zu holen.
Oftmals kommen Unternehmensberatungen auch zum Einsatz, um Veränderungsprozesse in Gang zu bringen. Vor allem in Familienunternehmen werden sie engagiert, um für eine geordnete Übergabe von einer Generation an die nächste zu sorgen und die Belegschaft dabei nicht zu verunsichern.

Die Grundsätze einer seriösen Unternehmensberatung
Seriöse Unternehmensberatungen haben sich im Normalfall einen eigenen Verhaltenskodex im Umgang mit ihren Kunden auferlegt.
Einer der obersten Beratungsgrundsätze betrifft dabei die Objektivität. Der Berater muss unter Berücksichtigung aller Aspekte das für das jeweilige Unternehmen beste Konzept wählen. Auch wenn das wie in vielen Fällen die Entlassung von Mitarbeitern zur Folge hat.
Darüber hinaus ist Vertraulichkeit im Beratungsgeschäft von entscheidender Bedeutung. Die Berater gelangen in den Unternehmen sehr oft an Insider-Informationen, die vor allem für die Mitbewerber von großer Bedeutung sein können. Diese für sich zu behalten, gehört zu den wichtigsten Eigenschaften eines Unternehmensberaters.

Nicht zuletzt sollte der jeweilige Berater einen Auftrag nur dann annehmen, wenn er in der entsprechenden Branche auch die dafür erforderliche Kompetenz aufweist.

Marktvolumen der Unternehmensberatungsbranche in der Schweiz
Der schweizerische Unternehmensberatungsmarkt* hat 2018 erstmals die Grenze von CHF 2,12 Milliarden überschritten, was mehr als einer Verdoppelung seit 2002 (CHF 1,0 MRD) entspricht.

Die Bedeutung als Wirtschaftsfaktor in der Schweiz dürfte angesichts der Herausforderungen der Digitalisierung, Nachhaltigkeitsthemen aber auch M&A Anforderungen in den nächsten Jahren weiter zunehmen.

* Marktvolumenbezieht sich auf Honorarumsatz im Bereich „klassisches“ Management Consulting, Standort: Schweiz.

Die grössten Beratungsunternehmen der Schweiz
Accenture, A.T. Kearney, Bain & Company, BearingPoint, Boston Consulting Group (BCG), Deloitte Consulting, Ernst & Young, Infosys, IBM Global Business Services, KPMG Advisory, McKinsey & Company, Oliver Wyman, Q-Perior, PricewaterhouseCoopers (PWC), Synpulse

Alix, App Unternehmensberatung, AWK Group, BDO, Capgemini Consulting, Cognizant, Detecon, Helbling Business Advisor, Horvath & Partner, Novo Business Consultants, Roland Berger Strategy Consultants, Simon-Kucher & Partner, ZEB

BaXian, Boydak Strategy Consulting, BSG Unternehmensberatung, Chapuis Halder, DXC, Erni Consulting, hpo, Implement Consulting Group, Input Consulting, Rexult, SAP Business Consulting, Skyadvisory, Staufen.Inova, Swisscom Consulting Services

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