Home International Ausbau des ASKEA-Standortes Amtzell: Traditionelle Architektur trifft Moderne.

Ausbau des ASKEA-Standortes Amtzell: Traditionelle Architektur trifft Moderne.

von redaktion

Beim Ausbau ihres Standortes im oberschwäbischen Amtzell bleibt die ASKEA Feinmechanik GmbH ihrem bisherigen Erscheinungsbild treu. Die nachhaltig ausgebaute ehemalige Scheune wird um einen Anbau erweitert, der sich perfekt in das Stadtbild einfügen soll. Teil des Plans ist auch ein geschlossener Übergang über den Eggenbach zum neu errichteten ASKEA Verwaltungsgebäude. Die ASKEA Feinmechanik reagiert auf das starke Wachstum der vergangenen Jahre und baut ihren Standort in Amtzell aus. „Wir bereiten uns auf bis zu 25 Mitarbeiter allein an der Ravensburger Straße 11 vor“, verkündete Geschäftsführer Ralph Le Guin knapp am Wochenende. Das sind gute Neuigkeiten, nicht nur für die Angestellten. Auch für die Gemeinde am westlichen Tor zum Allgäu insgesamt bedeutet das eine Stärkung der Ortsmitte. „Es war uns wichtig, nicht in einem Industriebau im Gewerbegebiet zu landen, sondern für die Mitarbeiter und unsere Heimatgemeinde einen besonderen Ort zu schaffen, der allen Freude macht. Außerdem geht man in solch einem Umfeld einfach viel lieber zum ‚Schaffen'“, beschreibt Gründer Hermann Le Guin die Idee zur Betriebserweiterung. Dem Motto Nachhaltigkeit blieb man sich auch beim Bau selbst treu: „Einerseits bei allen Baustoffen, die aus nachhaltigen Quellen kommen. Andererseits beim Erscheinungsbild. Außen ist das Gebäude im traditionellen Stil des ländlichen Allgäu gehalten. Innen ist die neue Anlage hochmodern. Hier trifft traditionelle Architektur auf Moderne!“, beschreibt Architektin Claudia Wohlfart den Ansatz des Baus. Die Produktion erweitert sich um einen vollklimatisierten Bereich mit Sauberraum für die Feinmontage. Die Produktionsfläche wird insgesamt verdoppelt. Der optimale Materialfluss wurde bereits in der Planung berücksichtigt, um Logistikwege zu verkürzen und Prozesse zu vereinfachen. Die Verwaltung der Firma wird in das Gebäude in der Theresienstraße umziehen, das neben Büro- und Besprechungsräumen auch über einen großen Aufenthaltsraum mit Küche und eine Sonnenterrasse für die Mitarbeiter verfügt. Die Verbindung zwischen Anbau und Verwaltungsgebäude bildet ein geschlossener Übergang über den Eggenbach. Diese Fachwerkkonstruktion aus Holz und Glas ist laut Bauleiter Ewald Traut schlichtweg die Krönung des Projektes. Gäste und Mitarbeiter können sich an den dortigen Steharbeitsplätzen, bei bester Aussicht über den direkt darunter liegenden Bach, ihren Aufgaben widmen und an neuen Ideen arbeiten. Mit der Absicht, alle Lager- und Produktionsflächen in der Ravensburger Straße unterzubringen gerät man gleichwohl schon jetzt wieder an Grenzen. „Wir sind seit der Planung unseres Bauprojektes so dynamisch weiter gewachsen, dass wir wahrscheinlich in Zukunft noch mehr Flächen brauchen werden. Dazu können wir aktuell noch auf Räumlichkeiten bei unserer Schwesterfirma AUXXOS im Amtzeller Ortsteil Schattbuch ausweichen, dies kann sich jedoch schnell ändern. „Mit einem Kasten auf der grünen Wiese hätten wir es uns sicher leichter gemacht“, schmunzelt Ralph Le Guin am Rande eines Planungstermins, „aber dann wäre es ja nichts besonderes mehr“.

You may also like

Hinterlasse einen Kommentar